PUNKTGENAU

Punktgenau findest du in diesem Element hilfreiche Informationen zum Thema Parkinson.

Akinese

Die Akinese wird als Bewegungsarmut definiert. Ihre Ausprägungen reichen vom verlangsamten Bewegungsablauf (Bradykinese) bis zur deutlich geschwächten Beweglichkeit (Hypokinese). Auch eine plötzliche Blockade der Bewegung (Freezing-Effekt) kann auftreten.
Die Akinese verändert auch das Gehen. Es wird schwungloser und auf kleine, kurze Schritte reduziert. Die Arme schwingen nicht mehr mit. Spontanes Umdrehen ist fast nicht mehr möglich. Mitunter ist auch der Bewegungsablauf völlig blockiert.

Quelle: Parkinson.lu

Tremor

Die Akinese wird als Bewegungsarmut definiert. Ihre Ausprägungen reichen vom verlangsamten Bewegungsablauf (Bradykinese) bis zur deutlich geschwächten Beweglichkeit (Hypokinese). Auch eine plötzliche Blockade der Bewegung (Freezing-Effekt) kann auftreten.
Die Akinese verändert auch das Gehen. Es wird schwungloser und auf kleine, kurze Schritte reduziert. Die Arme schwingen nicht mehr mit. Spontanes Umdrehen ist fast nicht mehr möglich. Mitunter ist auch der Bewegungsablauf völlig blockiert.

Quelle: Parkinson.lu

 

Ursachen

Die motorischen Störungen bei Parkinson entstehen durch das vorzeitige Altern von Nervenzellen im Bereich des Mittelhirns, der sogenannten Substantia nigra. Diese Nervenzellen produzieren eine Substanz namens Dopamin, die als Botenstoff im Gehirn eine wichtige Rolle bei der Ausführung von Bewegungen und bei der Steuerung unseres Verhaltens (z.B. bei Belohnung oder Stress) spielt. Wird Parkinson diagnostiziert, sind bereits viele dieser Nervenzellen abgestorben. Wir wissen allerdings, dass nicht nur die Dopamin-produzierenden Nervenzellen betroffen sind, sondern dass auch andere Signalstoffe im Gehirn bei Parkinson beeinflusst werden und z.B. zu Depressionen oder Vergesslichkeit beitragen können.

Obwohl noch nicht genau bekannt ist, wie die Parkinson-Krankheit entsteht, sind sich Wissenschaftler jedoch einig, dass für die Mehrzahl der Fälle sowohl genetische als auch Umweltfaktoren die Krankheit auslösen können. Man geht heute davon aus, dass ca. ein Fünftel der Fälle eine genetische Ursache hat. Außerdem wird angenommen, dass das Zusammenspiel zwischen unseren Erbanlagen und den Umweltfaktoren, denen wir im Laufe unseres Lebens ausgesetzt sind, beeinflussen kann ob und wann eine Person von der Parkinson-Krankheit betroffen wird.

Weitere Forschung ist nötig, um die genauen Ursachen, die die Krankheit auslösen, zu entziffern.

Quelle:Parkinson.lu

Quelle:Parkinson.lu

 

Bradykinese

Hierunter versteht man eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe. Unter diesen Begriff fallen auch die Schwierigkeiten, eine Bewegung überhaupt zu beginnen, und eine Verkleinerung des Bewegungsausmaßes. Typische Beispiele für Bradykinese sind die Verkleinerung des Schriftbildes, verlangsamtes und kleinschrittiges Gehen, aber auch die Verminderung des Ausdrucks in der Mimik und beim Sprechen.

Quelle:Parkinson.lu

Medikamente/Behandlung

Zurzeit kann die Parkinson-Krankheit noch nicht geheilt werden. Es gibt jedoch sehr wirksame medikamentöse (Tabletten, Pumpen) und operative (Schrittmacher) Behandlungen, um die motorischen Symptome zu lindern. Diese Methoden verringern das Zittern bzw. die Steifigkeit und mindern somit die Probleme des Patienten beim Gehen und anderen Bewegungen. Allerdings hat keines der verwendeten Medikamente oder Schrittmachersysteme den wissenschaftlichen Beweis erbringen können, den Krankheitsverlauf aufzuhalten.
Die verwendeten Medikamente versuchen das fehlende Dopamin im Gehirn zu ersetzen. Da Dopamin selbst nicht in das Gehirn eindringen kann, werden viele Patienten mit einer natürlichen Vorstufe (L-DOPA) behandelt, die dann im Gehirn in Dopamin umgewandelt wird. Bei anderen werden sogenannte Dopamin-Agonisten, d. h. Präparate, die die Wirkung von Dopamin nachahmen, eingesetzt.
Leider lässt der Effekt dieser Behandlungen mit der Zeit durch das Voranschreiten der Erkrankung nach. Außerdem können Nebenwirkungen wie Übelkeit, unfreiwillige Bewegungen (sogenannte Dyskinesien) sowie auch Halluzinationen, Müdigkeit und zwanghaftes Verhalten auftreten. Daher ist es wichtig, dass der Patient während der Behandlung regelmäßig von ihrem Neurologen kontrolliert werden.
Unter bestimmten Bedingungen kann bei einigen Patienten die tiefe Hirnstimulation angewandt werden. Bei diesem sogenannten Hirnschrittmacher werden Elektroden an den Stellen im Mittelhirn eingesetzt, wo der Dopamin-Mangel zustande kommt (meist im Nucleus subthalamicus). Die Elektroden werden über ein Gerät, das sich in der Nähe des Schlüsselbeins befindet, stimuliert. Dieser Hirnschrittmacher bringt keine Heilung, erlaubt es aber die Medikamente erheblich zu reduzieren und die motorischen Symptome zu lindern.

Quelle:Parkinson.lu

Posturale Instabilität

Die für Morbus Parkinson typische, nach vorn gebeugte Haltung macht sich bereits im Frühstadium der Erkrankung bemerkbar. Beim Gehen schwingen die Arme nicht mehr mit und später wird der Gang langsamer, kleinschrittig und schlurfend. In Verbindung mit der Muskelsteifheit und den langsameren Reflexen steigt das Risiko für möglicherweise folgenschwere Stürze.

Quelle:Parkinson.lu

Diagnose

Heutzutage wird die Diagnose Parkinson überwiegend auf der Basis der motorischen Symptome in klinischen Tests gestellt. Entscheidend ist dabei, dass der Patient unter Bradikinesie (verlangsamter Bewegungsablauf) leidet und gleichzeitig mindestens eines der folgenden Symptome zeigt: Steifigkeit der Muskeln, Ruhetremor oder Gleichgewichtsstörungen. In weiteren Untersuchungen werden dann sonstige Anzeichen für die Parkinson-Krankheit kontrolliert und andere verwandte Krankheitsbilder ausgeschlossen.

Häufig wird ein bildgebendes Verfahren des Gehirns angewandt, um zu kontrollieren ob die Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Mittelhirn in Mitleidenschaft gezogen sind. Bei diesem sogenannten SPECT-Scan, wird dem Patienten ein Kontrastmittel gegeben, das die Dopamin-produzierenden Nervenzellen sichtbar machen kann. Sind diese gesund und ausreichend vorhanden, wird auf dem Scan ein roter Fleck in Bereich des Striatums und der Basalganglien sichtbar. Handelt es sich um die Parkinson-Krankheit, sind weniger rote und mehr blaue Farbtöne auf dem Scan sichtbar.
Das größte Problem der heutigen Diagnoseverfahren liegt darin, dass eine Diagnose erst möglich ist, wenn der Patient über motorische Probleme klagt. Zu diesem Zeitpunkt ist allerdings häufig schon ein Großteil der Dopamin-produzierenden Nervenzellen abgestorben. Neue Methoden, die eine frühere Diagnose oder gar eine Risikoeinschätzung erlauben, könnten helfen die Parkinson-Krankheit frühzeitig zu behandeln und somit für Nervenzell-schützende Behandlungen zugänglich zu machen.

Quelle:Parkinson.lu

Rigor

Rigor beschreibt eine Steifheit der Muskeln. Jede Bewegung scheint gegen einen zähen Widerstand zu erfolgen. Oft sind zunächst die Nacken- und Schultermuskeln betroffen, häufig einseitig.
Der Arzt kann eventuell das Zahnradphänomen feststellen: Versucht er zum Beispiel den angewinkelten Arm eines Parkinson-Kranken zu strecken, folgt die Extremität mit ruckartigen Bewegungen, als würde sich ein Zahnrad bewegen.

Quelle:Parkinson.lu

Nicht motorische Symptome
  • Verstopfung
  • Schlafprobleme
  • Schwitzen
  • Einschränkung des Geruchssinnes
  • Sexuelle Dysfunktion
  • Harninkontinenz
  • Blutdruck-Schwankungen
  • Angst
  • Depression
  • Schmerzen
    Quelle:Parkinson.lu
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