Tag 2 – Los gehts

So wie es gestern aufhörte, geht es heute weiter. Alle sehr freundlich. Der Arzt, ein sehr netter einfühlsamer Arzt mit einer hervorragenden Fachlichen Kompetenz, das selbe kann ich auch nur von der Oberärztin sagen.

Ich fühle mich sehr wohl, und das wichtigste ist, ich fühle mich Verstanden. Das Personal ob Pflege, Arzt:in oder Service, alle sind sehr freundlich, und wirklich mit Spaß auf der Arbeit.

Jetzt aber zurück zur Behandlung. „Wie war es“, der erste Tag mit Medizinischen Cannabis.

Nun die Müdigkeit ist ein großes Problem geworden, oder wie Alberto immer sagt, du bist wie ein Duracell Mädchen, du läufst immer nur ein Paar Stunden und zwar schneller wie jeder andere, dann aber muss man dich wieder aufladen.

Ja so kann man es beschreiben. Ich bin super aktiv, ich mache aber ebene nur zwei bis drei Stunden dann bin ich am Ende meiner Kräfte und muss schlafen. Heute war mein erster Tag mit medizinischen Cannabis, und was soll ich sagen, ich war wirklich FIT, was erstaunlich war, denn ich war schon seit zwei Uhr wach.

Auch meine große Sorge das ich benebelt bin und den Tag nicht aktiv gestalten kann, war umsonst. Ich war, würde ich sagen, sehr entspannt, was ja nicht negativ zu werten ist.

Ich war laufen, ohne Probleme. Ich war schmerzfrei, was das größte Geschenk ist. Und ja auch mein Tremor war kaum noch da. Ich hatte über den Tag verteilt, zwei mal 5 Tropfen. Was denke ich nicht viel ist.

Mir aber bei weitem gereicht hat. Ich hätte noch die Option gehabt abends bei Bedarf was zu nehmen. Was in meinem Fall aber nicht nötig war. Ich schlafe ohne Probleme ein. Das Problem ist bei mir, eher das frühe Aufstehen zwischen 2-3 Uhr Nachts.

Wie sagt man, so viel wie nötig so wenig wie möglich. Das ist auch meine klare Einstellung. Ich bin noch jung und halte mir das auch immer selbst vor Augen, was meine Therapie anbelangt. Ich möchte nicht alle Symptome zu 100 Prozent weg bekommen, denn Fakt ist das würde bedeuten das ich mehr Medikamente brauche.

Wenn es nach mir geht, sollte sich jeder Patienten die Frage stellen, was er braucht, und womit er leben kann.

Die Einstellung der Medikamente vergleiche ich immer mit einer Waage. Ziel sollte es für sich persönlich immer zu sein, die Waage in der Mitte zu halten.

Mein Fazit zum ersten Tag mit medizinischen Cannabis.

Klar und voller Energie. Dazu noch ohne jeglichen Schmerzen.

Was will Frau mehr.