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Wissenswertes

Rund um die Diagnose

Besonders Verstopfung (Obstipation) ist ein sehr häufiges Symptom von Parkinson, [an dem viele Betroffenen leiden. Es ist erwiesen, dass Verstopfung bereits zu Beginn der Erkrankung, bei vielen Patienten auch schon Jahre vorher auftreten kann – lange bevor andere Anzeichen eines Parkinson-Syndroms sichtbar werden. Somit kann Verstopfung ein frühes Symptom für Parkinson sein, wobei natürlich nicht jeder Mensch, der an Verstopfung leidet, später auch einmal an Parkinson erkranken wird. Die Ursachen liegen zum Einen in der verminderten Muskelaktivität der an der Verdauung beteiligten Muskeln. Zum Anderen sind bei Parkinson auch Teile des Nervensystems betroffen, die Funktionen der inneren Organe (beispielsweise des Darmes) regulieren. Wie im Gehirn, kommt es bei Parkinson-Patienten auch im Darm zu einem Verlust bestimmter Nervenzellen. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der Nervenaktivität und somit zu einer Einschränkung der Darmfunktion. Folge ist ein längeres Verweilen des Stuhls im Dickdarm mit seltener, verminderter und erschwerter Entleerung des oft verhärteten Stuhls. Die Betroffenen erfahren diese Beschwerden, obwohl sich ihre Ernährungsgewohnheiten nicht geändert haben.

Motorische Symptome

Zu den Hauptsymptomen des Morbus Parkinson gehören die folgenden vier Symptome, die motorische Funktionen, also die Funktionen der Beweglichkeit betreffen: Verlangsamung der Bewegungsabläufe und Unbeweglichkeit (Akinese oder Bradykinese),Muskelsteifheit (Rigor), Zittern (Tremor)
Störung der Halte- und Stellreflexe (posturale Instabilität)

Akinese

Die Akinese wird als Bewegungsarmut definiert. Ihre Ausprägungen reichen vom verlangsamten Bewegungsablauf (Bradykinese) bis zur deutlich geschwächten Beweglichkeit (Hypokinese). Auch eine plötzliche Blockade der Bewegung (Freezing-Effekt) kann auftreten.
Die Akinese verändert auch das Gehen. Es wird schwungloser und auf kleine, kurze Schritte reduziert. Die Arme schwingen nicht mehr mit. Spontanes Umdrehen ist fast nicht mehr möglich. Mitunter ist auch der Bewegungsablauf völlig blockiert.

 

Bradykinese

Hierunter versteht man eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe. Unter diesen Begriff fallen auch die Schwierigkeiten, eine Bewegung überhaupt zu beginnen, und eine Verkleinerung des Bewegungsausmaßes. Typische Beispiele für Bradykinese sind die Verkleinerung des Schriftbildes, verlangsamtes und kleinschrittiges Gehen, aber auch die Verminderung des Ausdrucks in der Mimik und beim Sprechen.

Quelle: Parkinson.lu

Posturale Instabilität

Störung der Halte-und Stellreflexe

 

Rigor

Rigor beschreibt eine Steifheit der Muskeln. Jede Bewegung scheint gegen einen zähen Widerstand zu erfolgen. Oft sind zunächst die Nacken- und Schultermuskeln betroffen, häufig einseitig.
Der Arzt kann eventuell das Zahnradphänomen feststellen: Versucht er zum Beispiel den angewinkelten Arm eines Parkinson-Kranken zu strecken, folgt die Extremität mit ruckartigen Bewegungen, als würde sich ein Zahnrad bewegen.

Quelle: Parkinson.lu

Tremor

Das Zittern ist bei vielen Patienten das erste Anzeichen der Parkinson-Erkrankung und führte zu der Bezeichnung „Schüttellähmung“. Das Zittern beginnt einseitig an einem Arm oder einem Bein und kann sich dann auf die anderen Extremitäten ausbreiten.
Typisch für die Parkinson-Krankheit ist im Gegensatz zu anderen Formen von Tremor, dass das Zittern vorwiegend bei entspannter Extremität und weniger beim Halten oder Bewegen der Extremität auftritt. Oft kann das Zittern durch Medikamente nur unvollständig unterdrückt werden.

 

Nicht-Motorische Symptome

Neueste Forschungen zeigen, dass die nicht-motorischen Symptome viele Jahre bzw. auch Jahrzehnte vor Diagnosestellung  bei den PatientInnen auftreten können.

Angst

Angst kann sich bei der Parkinson-Krankheit in Form von Panikattacken äußern, bei der oft auch körperliche Beschwerden wie Atemnot, Schwindel und Herzrasen bestehen. Andere Patienten leiden unter länger andauernden Angstgefühlen, wobei dem Betroffenen manchmal gar nicht verständlich ist, wovor er sich eigentlich ängstigt.
Häufig stehen Angstgefühle im Zusammenhang mit Zuständen verminderter Beweglichkeit und lassen sich dann durch eine verbesserte Einstellung der Parkinson-Medikamente bessern. Ist dies nicht der Fall, muss eine spezielle Therapie der Angst erfolgen, wobei zu beachten ist, dass viele angstlösende Medikamente bei regelmäßiger Einnahme zu Abhängigkeit führen.

Quelle: Beelitz Heilstätten

Anosmie

Unter Anosmie versteht man die hochgradige Minderung oder das völlige Fehlen der Geruchswahrnehmung.

 

Blutdruck

Der Blutdruck ist bei Parkinson-Patienten eher zu niedrig.  Ursächlich sind der niedrige Blutdruck eine Krankheit selbst. Er aber auch Nebenwirkungen der Parkinson-Medikamente sein. Ausnahmen sind, wenn der Bluthochdruck als Begleiterkrankung in Frage kommt.
Der niedrige Blutdruck kann unter anderem zeigen, in dem es für Patienten frühmorgens problematisch ist, in Schwung zu kommen. Man fühlt sich benommen und schwindlig oder neigt zu kalten Händen oder Füßen.

Depression

Im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit kommt es bei vielen Betroffenen zu trauriger und niedergeschlagener Stimmung. Dieser Zustand kann mit einem Verlust von Interesse an der Umgebung, Antriebsmangel und Freudlosigkeit verbunden sein. Hält ein solches Stimmungstief über einen Zeitraum von mehreren Wochen an, spricht man von einer Depression. Ein weiteres häufiges Problem bei Parkinson sind Angstzustände, die allein oder gemeinsam mit einer Depression auftreten können.

Depression und Ängste bei Morbus Parkinson sind nicht nur eine seelische Reaktion auf die Folgen der Krankheit, sondern können auch direkt durch die krankheitsbedingten Veränderungen der Botenstoffe im Gehirn zustande kommen.

Das Erkennen einer Depression bei Parkinson ist nicht immer einfach, weil Mimik, Stimme und Gestik durch die Krankheit nicht mehr so ausdrucksstark sind. Oft fällt es Ehepartnern, Ärzten oder anderen Kontaktpersonen schwer, die Stimmung des Patienten richtig einzuschätzen.

Quelle: Kliniken Beelitz

Inkontinenz

Bei mehr als der Hälfte aller Parkinson-Kranken treten im Verlauf der Erkrankung Blasenfunktionsstörungen (Harninkontinenz) auf, die durch mehrere Faktoren bedingt sind und sich in verschiedenen Formen der Harninkontinenz zeigen können. Die Dranginkontinenz steht hierbei im Vordergrund. Die Betroffenen haben einen vermehrten Harndrang und müssen insbesondere nachts Wasser lassen. Häufig können sie dann pro Toilettengang nur wenig Urin ausscheiden, und da ihnen auch der Gang zur Toilette selbst sehr schwer fällt, kommt es häufiger zum Einnässen.

Quelle: Vitanet

 

Schlafprobleme

Über 75 % der Parkinson-Patienten haben Schlafstörungen, meist in Form von Ein- und Durchschlafproblemen. Viele Patienten leiden bereits zu Beginn der Erkrankung oder sogar schon Jahre vorher unter den typischen Schlafstörungen der Parkinson-Erkrankung.  Daher können bestimmte Schlafstörungen auch frühe Anzeichen von Parkinson sein. Folge des gestörten Schlafes ist oft Tagesmüdigkeit bei den Betroffenen.
Schlafstörungen haben unterschiedliche Ursachen.

Schlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben:

Erstens durch die Krankheit selbst bedingt, zweitens können Medikamente zu hoch oder zu niedrig dosiert worden sein und drittens können Begleiterkrankungen diese begünstigen oder hervorrufen

Zu den Beispielen für krankheitsbedingte Störungen zählen unter anderem die nächtlich auftretende Akinese sowie die REM-Schlaf-Verhaltensstörung. Während die nächtliche Akinese durch eine Anpassung der Parkinson-Medikation gebessert oder behoben werden kann, muss bei der REM-Schlaf-Verhaltensstörung häufig zusätzlich auf andere Medikamente zurückgegriffen werden. Auch zu hoch oder zu niedrig dosierte Medikamente können Probleme bereiten. Eine abnehmende Wirksamkeit der abendlich eingenommenen Parkinson-Medikamente kann während der Nacht und insbesondere auch am frühen Morgen zu einer Verschlechterung der Symptome führen, also zu einer schmerzhaften Einschränkung der Beweglichkeit, was beispielsweise das Umdrehen im Bett erschwert. Als Begleiterkrankung kann beispielweise ein vermehrter nächtlicher Harndrang den Schlaf mehrmals in der Nacht unterbrechen. Schlafstörungen können auch eine Folge von Depressionen sein.

Eine genaue Analyse der Schlafstörungen hilft dem Arzt, die vielfältigen Ursachen aufzudecken, um geeignete Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden einzuleiten. Patienten können durch das Beachten einiger Schlafregeln aber auch selbst etwas zu einem erholsameren Schlaf beitragen. Dabei gilt, schlafstörende Faktoren sollten vermieden und eine schlaffördernde Umgebung und Lebensweise erschaffen werden. Einige Beispiele hierfür sind.

  • der Verzicht auf alkoholische Getränke oder schwere Mahlzeiten am Abend
  • ein Spaziergang am Abend
  • abendliche Einschlafrituale
  • ein gut gelüftetes Schlafzimmer 

Das Beachten dieser Regeln können das Ein – bzw.  Durchschlafen erleichtern und somit zu einer besseren Lebensqualität der Betroffenen verhelfen.

Quelle: Parkinson Aktuell

 

Schwitzen

Etliche Parkinson-Patienten schwitzen vermehrt, vor allem nachts. Die Schwitzanfälle sind meist so stark ausgebildet, dass sowohl Schlafanzug als auch Bettwäsche und Decken klatschnass sind. Damit Sie nachts nicht lange hantieren müssen, legen Sie sich Schlafanzüge und ein bis zwei frisch bezogene Bettdecken und Kissen bereit. So müssen Sie nur noch die Laken wechseln und Ihren Angehörigen neu anziehen. Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein, damit er nicht noch mehr schwitzt.

Tagsüber sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Angehöriger nicht zu wenig anzieht. Eine leichte Jacke und einen Schal sollte er selbst an Sommertagen dabei haben, wenn die Wetterlage schwankt. Mit Medikamenten lässt sich das vermehrte Schwitzen in den Griff bekommen oder zumindest reduzieren.

Quelle: Curendo.de

 

Verstopfung

Besonders Verstopfung (Obstipation) ist ein sehr häufiges Symptom von Parkinson, [an dem viele Betroffenen leiden. Es ist erwiesen, dass Verstopfung bereits zu Beginn der Erkrankung, bei vielen Patienten auch schon Jahre vorher auftreten kann – lange bevor andere Anzeichen eines Parkinson-Syndroms sichtbar werden. Somit kann Verstopfung ein frühes Symptom für Parkinson sein, wobei natürlich nicht jeder Mensch, der an Verstopfung leidet, später auch einmal an Parkinson erkranken wird. Die Ursachen liegen zum Einen in der verminderten Muskelaktivität der an der Verdauung beteiligten Muskeln. Zum Anderen sind bei Parkinson auch Teile des Nervensystems betroffen, die Funktionen der inneren Organe (beispielsweise des Darmes) regulieren. Wie im Gehirn, kommt es bei Parkinson-Patienten auch im Darm zu einem Verlust bestimmter Nervenzellen. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der Nervenaktivität und somit zu einer Einschränkung der Darmfunktion. Folge ist ein längeres Verweilen des Stuhls im Dickdarm mit seltener, verminderter und erschwerter Entleerung des oft verhärteten Stuhls. Die Betroffenen erfahren diese Beschwerden, obwohl sich ihre Ernährungsgewohnheiten nicht geändert haben.

Quelle: Parkinson Aktuell

 

DATscan

Ein DaTSCAN ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, um die Funktionsfähigkeit bestimmter Nervenverbindungen im Gehirn (Hirnrezeptoren, sogenannte Dopamin-Transporter) zu überprüfen und bildlich darzustellen. Je mehr dieser Hirnrezeptoren vorhanden sind, desto mehr dieser Substanz reichert sich an. So wird im Rahmen der Parkinsondiagnostik eine spezielle Szintigraphie (Bildgebung) des Gehirns durchgeführt (DaTSCAN). Diese Untersuchung überprüft die Funktionsfähigkeit besonderer Nervenbindungen in einem bestimmten Hirnareal. Ziel ist es mit dieser Untersuchung Informationen über die Ursache einer bestehenden oder verdächtigten Bewegungsstörung zu bekommen(M. Parkinson, essentieller Tremor usw.). Da bei Parkinson die Dopamin-freisetzenden Nervenzellen zugrunde gehen und bei anderen Erkrankungen wie etwa dem essentiellen Tremor aber nicht, kann man die Krankheiten unterscheiden.

Zuerst blockiert man durch Verabreichung von Irenat-Tropfen kurzzeitig die Schilddrüse. Das istnötig, damit sich die im Folgenden injizierte DaTSCANTM-Substanz nicht in der Schilddrüse anreichert. Etwa eine Stunde später spritzt der Arzt eine geringe Menge radioaktiv markierter Substanz (Jod-123- FP-CIT oder Jod-123-ß-CIT) in eine Armvene. Diese Substanz reichert sich im Laufe mehrerer Stunden spezifisch im sogenannten Striatum (Teil der Basalganglien) an. Nach ca. 3 Stunden der Injektion hat sich das Radionuklid optimal angereichert. Während der Untersuchung von ca. 60 Minuten muss der Patient möglichst ruhig auf der Untersuchungsliege verbringen. Es werden dabei
spezielle tomographische SPECT-Aufnahmen des Kopfes mit einer sogenannten Gammakamera aufgezeichnet, die sich dabei langsam um den Kopf des Patienten dreht. Die Auswertung der Untersuchung erfolgt nach Anfertigung aller Aufnahmen. Es sollte eine Gesamtzeit von etwa 5 Stunden für die Untersuchung eingeplant werden. In den Pausen dürfen Sie gerne unsere Praxis verlassen. Da das Mittel für die DaTSCAN Untersuchung speziell bestellt werden muss, rufen wir die Patienten 2 Tage im Voraus nochmal an, um uns den Termin bestätigen zu lassen.

Quelle: Nuklearmedizin Hannover

 

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