Partnerschaft

Ein Thema, welches gerade für die Jungerkrankten einen sehr wichtigen Punkt darstellt, sind die Sorgen und Ängste gerade was die Beziehung angehen. Was auch kommt, wir schaffen wir das zusammen! Wir möchten euch Wege zeigen, die hilfreich sein können, damit ihr zusammen einen Weg für euch findet. Parkinson ist aktuell noch eine unheilbare Erkrankung. Der Partner wird oft eingebunden in die Behandlung und das ist wichtig, da dem Patienten Veränderungen an sich selbst gar nicht auffallen. Wichtig ist, das ihr es zusammen in Angriff nehmt. Damit geht vieles leichter, auch mit solch einer schweren Erkrankung.
Schaut euch bei uns um und wenn ihr Fragen habt, so schreibt uns gerne an. Wir freuen uns auf euch.
Die Diagnose Morbus Parkinson hat unweigerlich Auswirkungen auf die Partnerschaft des Betroffenen. Die können verschiedenster Natur sein. Es gibt positive Gegebenheiten/Verhalten, nach dem Motto: „Jetzt erst Recht“ oder „wir schaffen das“. Es gibt jedoch auch negative Folgen/Auswirkungen.

Oft sind fehlende Informationen über die Krankheit und deren Auswirkungen und Folgen der Grund. Zukunftsängste plagen den Betroffenen, ebenso seinen Partner. Es tauchen Fragen auf, wie z.B. „Werde ich im Rollstuhl landen?“; „Sterbe ich?“; „Was ist mit meiner beruflichen Zukunft“; „Wie entwickle ich mich?“ u.s.w. 

Sowohl der Erkrankte, wie auch dem Partner kann es schwer fallen die Krankheit anzunehmen und die daraus folgenden Einschränkungen zu akzeptieren und Lösungen dafür zu finden. Konflikte können z. B. durch sich verändernde Lebensumstände (Aufgabe des Berufes, wirtschaftliche Probleme) oder durch eine gravierende Veränderung in den Rollen der jeweiligen Paare ergeben. Auf Basis einer guten und intensiven, offenen Kommunikation untereinander, gelingt es den meisten Paaren dies zu bewältigen. Auch eine Eheberatung/Paarberatung ist eine Möglichkeit Lösungswege zu finden. Wichtig ist es, Toleranz und Geduld zu haben, damit beide den Lösungen Zeit und Raum geben zu wirken.