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Erklärungen

Auch wenn Parkinson bis heute leider nicht geheilt werden kann, so sind die Beschwerden doch meist gut behandelbar. Zur medikamentösen Therapie stehen verschiedene Parkinson-Medikamente zur Verfügung, die die Beschwerden deutlich lindern können. Da jeder Parkinson-Verlauf anders ist, ist es wichtig, die medikamentöse Therapie individuell auf Sie abzustimmen. Ihr Neurologe kann Sie dazu umfassend beraten.

Anticholinergika

Anticholinergika waren die ersten  Wirkstoffe, die jemals zur Parkinson Therapie eingesetzt wurden. Dennoch gehören sie heute zu den weniger bekannten Wirkstoffen der Parkinson Therapie.
Sie beeinflussen die Wirkung eines bestimmten Botenstoffs, der eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von Informationen und Signalen im Gehirn und in den Nerven spielt. Dieser Botenstoff, in der  medizinischen Fachsprache auch Neurotransmitter genannt, heißt Acetylcholin. Er überträgt Signale zwischen Nervenzellen und zwischen Nerven- undMuskelzellen und ist somit wichtig für den normalen Ablauf von Bewegungen.

Da dieser beim Parkinson beeinträchtigt ist, werden Anticholinergika eingesetzt. Diese hemmen die Wirkung von Acetylcholin, sodass die Signalübertragung durch diesen Botenstoff unterdrückt wird.

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Wann werden Anticholinergika eingesetzt?

Anticholinergika kommen heute nur noch selten zum Einsatz. Sie können das typische Zittern (Tremor), das bei Parkinson oft auftritt, vermindern und auch Muskelsteifigkeit (Rigor) und schmerzhafte Bewegungsstörungen (Dyskinesien) reduzieren, die im Verlauf einer Parkinsonerkrankung auftreten können.

Tremor, Muskelsteifigkeit und schmerzhafte Bewegungsstörungen können durch Anticholinergika reduziert werden.
Sie werden eher bei jüngeren Betroffenen eingesetzt, da Betroffene über 70 Jahre häufiger unter Nebenwirkungen leiden.

Die Entscheidung, wann eine Behandlung mit Dopaminagonisten begonnen wird, hängt von individuellen Faktoren ab. Dazu gehören die möglichen Vorteile und Risiken der Behandlung sowie die Verfügbarkeit alternativer Behandlungsmöglichkeiten.

Wie wird eine Therapie durchgeführt

Besonders bei Betroffenen, bei denen das typische Zittern (Tremor) oder schmerzhafte Bewegungsstörungen (Dyskinesien) im Vordergrund stehen, können Anticholinergika wie der Wirkstoff Biperiden eine Behandlungsmöglichkeit darstellen. Anticholinergika können einzeln oder in Kombination mit Levodopa oder Amantadin verabreicht werden.

Wie werden Anticholinergika angewendet?

Anticholinergika werden in der Regel als Tabletten eingenommen. Des Weiteren gibt es Retardtabletten, deren Wirkstoff langsamer und gleichmäßiger freigesetzt wird.

Dopamin-Agonisten

Die verschiedenen Beschwerden beim Parkinson entstehen durch einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn. Um diesen Mangel zu behandeln, werden Dopaminagonisten angewendet. Es handelt sich dabei um Wirkstoffe, die im Gehirn die gleichen Bindungsstellen besetzen wie das körpereigene Dopamin und so dessen Wirkung nachahmen.

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Wann werden Dopaminagonisten eingesetzt?

Dopaminagonisten wirken vor allem gegen die Bewegungsunfähigkeit (Akinese) der Betroffenen und vermindern außerdem Muskelsteifigkeit (Rigor) und das typische Zittern (Tremor).

Dopaminagonisten wirken vor allem gegen die Bewegungsunfähigkeit (Akinese) der Betroffenen und vermindern außerdem Muskelsteifigkeit (Rigor) und das typische Zittern (Tremor).
Sie unterscheiden sich in mehreren Aspekten bezüglich ihrer Wirksamkeit vom Wirkstoff Levodopa und eignen sich daher vor allem zur Behandlung jüngerer Betroffener. Diese werden zunächst häufig nur mit Dopaminagonisten behandelt, da sie länger mit dem Parkinson leben als ältere Patienten und entsprechend über einen längeren Zeitraum eine wirksame Behandlung benötigen. Levodopa ist dafür eher nicht geeignet, da es bei einer Anwendung über einen langen Zeitraum seine Wirksamkeit verliert und die Nebenwirkungen zunehmen.

Dopaminagonisten unterscheiden sich in folgenden Punkten von Levodopa:

geringere Wirksamkeit gegen die Parkinson Beschwerden
längere Wirkdauer nach der Einnahme
bei Einnahme über einen langen Zeitraum:
keine Abnahme der Wirksamkeit
keine Zunahme der Nebenwirkungen
Die Entscheidung, wann eine Behandlung mit Dopaminagonisten begonnen wird, hängt von individuellen Faktoren ab. Dazu gehören die möglichen Vorteile und Risiken der Behandlung sowie die Verfügbarkeit alternativer Behandlungsmöglichkeiten.

Wie wird eine Therapie durchgeführt

Besonders bei jüngeren Betroffenen werden Dopaminagonisten oft als einzelner Wirkstoff eingesetzt. Bei Betroffenen in einem weiter fortgeschrittenen Parkinson Stadium werden Dopaminagonisten meist in Kombination mit Levodopa angewendet. Durch die Kombination mit einem Dopaminagonisten benötigen Betroffene Levodopa seltener und in geringerer Dosierung.

Wie werden Dopaminagonisten angewendet?

Besonders bei jüngeren Betroffenen werden Dopaminagonisten oft als einzelner Wirkstoff eingesetzt. Bei Betroffenen in einem weiter fortgeschrittenen Parkinson Stadium werden Dopaminagonisten meist in Kombination mit Levodopa angewendet. Durch die Kombination mit einem Dopaminagonisten benötigen Betroffene Levodopa seltener und in geringerer Dosierung.

NMDA-Antagonisten

NMDA-Antagonisten wie Amantadin und Budipin sind Wirkstoffe der Parkinson Therapie. Während Amantadin zunächst für die Behandlung von Virusinfektionen entwickelt wurde, entdeckte man durch Zufall, dass es auch die Beschwerden bei Parkinson lindern kann. Die genaue Wirkungsweise dieser Wirkstoffe ist bis heute nicht vollständig geklärt und ihr Einsatz gilt als umstritten.

Die Beschwerden entstehen durch einen Mangel des Botenstoffs Dopaminim Gehirn. Dieser Dopaminmangel führt im Gehirn zu einem gestörten Gleichgewicht zwischen den Botenstoffen Dopamin und Glutamat, sodass die Wirkung des Glutamat stärker ausgeprägt ist als bei Gesunden. Bei Betroffenen äußert sich diese “Glutamat-Dominanz” zum Beispiel durch Bewegungslosigkeit (Akinese), Muskelsteifheit (Rigor), Zittern (Tremor) oder eine gedrückte Stimmung (Depression).

NMDA-Antagonisten werden eingesetzt, um die Wirkung des Botenstoffs Glutamat abzuschwächen. Das geschieht, indem NMDA-Antagonisten die Bindungsstellen für Glutamat im Gehirn besetzen ohne dessen Wirkung hervorzurufen. Glutamat kann dann an weniger Bindungsstellen auf den Nervenzellen binden und seine Dominanz gegenüber Dopamin wird abgeschwächt. So können durch eine Behandlung mit NMDA-Antagonisten einerseits die mit der “Glutamat-Dominanz” verbundenen Beschwerden bekämpft und andererseits schmerzhafte Bewegungsstörungen (Dyskinesien) vermindert werden, die bei einer Langzeit-Behandlung mit Levodopa auftreten.

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Wann werden NMDA-Antagonisten eingesetzt?

NMDA-Antagonisten werden vor allem zur Behandlung schmerzhafter Bewegungsstörungen (Dyskinesien) eingesetzt, die nach einigen Jahren der Behandlung mit Levodopa und Carbidopa in einem späteren Parkinson Stadium auftreten können.

In seltenen Fällen wird der Wirkstoff Amantadin einzeln und zur kurzzeitigen Beschwerdelinderung bei Betroffenen eingesetzt, die sich in einem frühen Parkinson Stadium befinden und deren Beschwerden schwach ausgeprägt sind. Werden NMDA-Antagonisten einzeln eingesetzt, wirken sie am stärksten gegen die Bewegungslosigkeit (Akinese) der Betroffenen, aber auch gegen die Muskelsteifheit (Rigor) und das typische Zittern (Tremor).

NMDA-Antagonisten werden vor allem zur Behandlung schmerzhafter Bewegungsstörungen (Dyskinesien) eingesetzt, die nach einigen Jahren der Behandlung mit Levodopa und Carbidopa in einem späteren Parkinson Stadium auftreten können.
Tritt eine sogenannte akinetische Krise auf, bei der Betroffene unter vollständiger Bewegungsunfähigkeit und weiteren starken Beschwerden leiden, wird der Wirkstoff Amantadin als Infusion verabreicht.

Die Entscheidung, wann eine Behandlung mit NMDA-Antagonisten sinnvoll ist, hängt von individuellen Faktoren ab. Dazu gehören die möglichen Vorteile und Risiken der Behandlung sowie die Verfügbarkeit alternativer Behandlungsmöglichkeiten.

Wie wird eine Therapie durchgeführt

NMDA-Antagonisten verlieren ihre Wirksamkeit nach einigen Monaten durchgehender Behandlung und werden daher immer nur kurzzeitig eingesetzt. Da NMDA-Antagonisten wie Amantadin und Budipin nur gegen das Ungleichgewicht zwischen den Botenstoffen Dopamin und Glutamat wirken ohne den Dopamin-Mangel im Gehirn maßgeblich zu beeinflussen, werden diese Wirkstoffe außerdem selten einzeln in der Parkinson Therapie eingesetzt. Stattdessen werden die Wirkstoffe meist zusätzlich zu Levodopa und Levodopa-Kombinationspräparaten angewendet, um vorübergehend die schmerzhaften Bewegungsstörungen (Dyskinesien) zu behandeln, die bei einer Langzeitbehandlung mit Levodopa auftreten.

Amantadin und Budipin werden meist zusätzlich zu Levodopa und Levodopa-Kombinationspräparaten angewendet, um vorübergehend die schmerzhaften Bewegungsstörungen (Dyskinesien) zu behandeln, die bei einer Langzeitbehandlung mit Levodopa auftreten.
Eine Einzeltherapie mit NMDA-Antagonisten kommt nur selten bei Betroffenen zum Einsatz, die sich in einem frühen Parkinson Stadium befinden und unter schwach ausgeprägten Beschwerden leiden.

Wie werden NMDA-Antagonisten angewendet?

Die NMDA-Antagonisten Amantadin und Budipin werden meist als Tablette eingenommen. Der Wirkstoff Amantadin ist auch als Infusionslösung verfügbar, die im Falle einer akinetischen Krise über die Vene verabreicht wird.

Levo-Dopa

Der wichtigste Wirkstoff in der Behandlung des Morbus Parkinson ist Levodopa, kurz: L-Dopa. Levodopa ist eine Vorstufe verschiedener Botenstoffe und wird im Gehirn in Dopamin umgewandelt. Dopamin hat vielfältige Funktionen und spielt im Gehirn eine zentrale Rolle für die Koordination normaler Bewegungsabläufe. Bei Betroffenen mit Morbus Parkinson liegt in einem bestimmten Gehirnareal, der sogenannten Substantia nigra (lateinisch: ‘schwarze Substanz’), ein Mangel an Dopaminvor. Dieser soll durch eine Behandlung mit Levodopa bekämpft werden.

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Wann wird Levo-Dopa eingesetzt?

Eine Behandlung mit Levodopa wird vor allem bei Betroffenen in einem frühen Stadium der Erkrankung eingesetzt. Der Wirkstoff bekämpft vor allem die Bewegungsunfähigkeit (Akinese) der Betroffenen und vermindert außerdem Muskelsteifigkeit (Rigor) und das typische Zittern (Tremor).

Levodopa bekämpft vor allem die Bewegungsunfähigkeit (Akinese) der Betroffenen und vermindert außerdem Muskelsteifigkeit (Rigor) und das typische Zittern (Tremor).
Die Wirksamkeit des Levodopa nimmt bei dauerhafter Anwendung ab und muss dann durch die Kombination mit anderen Parkinson Wirkstoffen verstärkt werden.

Die Entscheidung, wann eine Behandlung mit Levodopa begonnen wird, hängt von individuellen Faktoren ab. Dazu gehören die möglichen Vorteile und Risiken der Behandlung sowie die Verfügbarkeit alternativer Behandlungsmöglichkeiten.

Wie wird eine Therapie durchgeführt

Levodopa wird im Körper durch das Eiweiß Dopa-Decarboxylase in in den Botenstoff Dopamin umgewandelt. Damit Levodopa in ausreichender Dosierung an seinen Zielort im Gehirn gelangt, wird es in Kombination mit einem sogenannten Decarboxylasehemmer angewendet. Decarboxylasehemmer wie Carbidopa oder Benserazid hemmen die Funktion des Eiweißes Dopa-Decarboxylase und unterdrücken somit die Umwandlung von Levodopa in Dopamin. Im Gegensatz zu Levodopa können diese Wirkstoffe die Blut-Hirn-Schranke jedoch nicht überwinden. So wird sichergestellt, dass die Umwandlung von Levodopa im ganzen Körper, nicht aber im Gehirn unterdrückt wird.

Damit Levodopa in ausreichender Dosierung an seinen Zielort im Gehirn gelangt, wird es in Kombination mit einem sogenannten Decarboxylasehemmer angewendet.
Weitere Wirkstoffe, die häufig in Kombination mit Levodopa angewendet werden, sind sogenannte COMT-Hemmer wie Entacapon, Tolcapon und Opicapon oder Dopaminagonisten wie Pramipexol.
COMT steht kurz für Catechol-O-Methyltransferase. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das Dopamin abbaut. COMT-Hemmer verhindern, dass das aus Levodopa umgewandelte Dopamin zu schnell wieder abgebaut wird. In Kombination mit Levodopa angewendet kann es so die Wirkung des Levodopa verstärken und verlängern.
Dopaminagonisten sind Wirkstoffe, die im Gehirn die Wirkung des körpereigenen Dopamins imitieren. Wenn Levodopa in Kombination Dopaminagonisten angewendet wird, ist die benötigte Dosis für Betroffene oft deutlich geringer als ohne Dopaminagonisten.

Wie wird Levo-Dopa angewendet?

Levodopa ist in verschiedenen Darreichungsformen verfügbar. Neben Tabletten und Hartkapseln gibt es auch Präparate, die als Trinklösung mit schnellerem Wirkungseintritt oder als Gel kontinuierlich über eine Darmsonde angewendet werden, die mit einer Medikamenten-Pumpe verbunden ist. Außerdem gibt es einige Präparate auch als Retardtablette, deren Wirkstoffe langsamer und gleichmäßiger freigesetzt werden. Alle Präparate enthalten eine Kombination aus Levodopa und einem bis zwei weiteren Wirkstoffen. Dazu gehören Decarboxylasehemmer (Carbidopa, Benserazid), Dopaminagonisten (Pramipexol) und COMT-Hemmer (Entacapon). Die COMT-Hemmer Tolcapon und Opicapon sind nicht als Kombinationspräparat verfügbar, werden aber immer zusammen mit Levodopa angewendet.

Alle Präparate enthalten eine Kombination aus Levodopa und einem bis zwei weiteren Wirkstoffen. Dazu gehören Decarboxylasehemmer (Carbidopa, Benserazid), Dopaminagonisten (Pramipexol) und COMT-Hemmer (Entacapon).
Die Einnahme sollte am besten zwischen den Mahlzeiten erfolgen.

Mao-B-Hemmer

MAO-B-Hemmer sind Wirkstoffe, die in der Parkinson Therapie eine zentrale Rolle spielen. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Wirkstoffen, die die Funktion eines bestimmten Eiweißes hemmen. Dieses Eiweiß heißt Monoaminoxidase (MAO) und kommt in Form in Form zweier Typen vor: der Monoaminoxidase-A (MAO-A) und der Monoaminoxidase B (MAO-B).

Die Funktion der MAO-B besteht unter anderem darin, Botenstoffe des Nervensystems wie Dopamin abzubauen. Bei Betroffenen mit Parkinson liegt im Gehirn ein Mangel an Dopamin vor, der durch die Gabe der Dopamin-Vorstufe Levodopa behandelt wird. MAO-B-Hemmer verhindern, dass das durch Levodopa zugeführte Dopamin direkt wieder von MAO-B abgebaut wird.

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Wann werden MAO-B-Hemmer eingesetzt?

MAO-B-Hemmer kommen sowohl bei Betroffenen in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung als auch bei Betroffenen in einem späteren Parkinson Stadium zum Einsatz.
Bei Betroffenen in einem sehr frühen Parkinson Stadium liegt im Gehirn eine geringere Menge Dopamin vor als bei Gesunden, jedoch immer noch eine größere Menge als bei Betroffenen in weiter fortgeschrittenen Parkinson Stadien. MAO-B-Hemmer können einzeln eingesetzt den Abbau des noch vorhandenen körpereigenen Dopamins unterdrücken und somit dessen Wirkung verstärken.

MAO-B-Hemmer können einzeln eingesetzt den Abbau des noch vorhandenen körpereigenen Dopamins unterdrücken und somit dessen Wirkung verstärken.
Auf diese Weise können leicht ausgeprägte Beschwerden behandelt werden. Gleichzeitig kann die Notwendigkeit einer Behandlung mit Levodopa hinausgezögert werden. Dies ist besonders bei jüngeren Patienten von Interesse, da diese für eine längere Zeit eine wirksame Behandlung benötigen und Levodopa nach mehrjähriger Behandlung seine Wirksamkeit verliert.
Bei Betroffenen in einem späteren Parkinson Stadium kommen MAO-B-Hemmer zum Einsatz, um die Wirkung von Levodopa zu verstärken.

Wie wird eine Therapie durchgeführt

In seltenen Fällen werden jüngere Betroffenen und Betroffene in einem sehr frühen Parkinson Stadium mit einem MAO-B-Hemmern oft als einzelner Wirkstoff behandelt. Bei Betroffenen in weiter fortgeschrittenen Parkinson Stadien werden MAO-B-Hemmer meist zusätzlich zu Levodopa und Levodopa-Kombinationspräparaten angewendet. Durch die Kombination mit einem MAO-B-Hemmer benötigen Betroffene Levodopa seltener und in geringerer Dosierung. Gleichzeitig steigert eine Kombination mit Levodopa und Carbidopa aber auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Halluzinationen.

Wie werden MAO-B-Hemmer angewendet?

Alle in Deutschland verfügbaren Präparate mit einem MAO-B-Hemmer als Wirkstoff werden als Tablette eingenommen.