Das Camp

Hinweis

Alles zu unserem wichtigsten Projekt im Überblick.

Warum ein Camp?

Viele Parkinson Patienten, die in jungen Jahren die Diagnose erhalten, fühlen sich aus dem Leben gerissen und hilflos. Sie können nur sehr schwer diese Tatsache akzeptieren und fühlen sich allein gelassen. Soviele Fragen und wer gibt Ihnen Antworten?
So entstand die Idee ein Camp für jung Betroffene ins Leben zu rufen und das über einen Zeitraum von einer Woche. Jeder Einzelne sollte durch die Gruppe gestärkt werden.

Planung

Wir hatten nur wenig Vorbereitungszeit und der Wochenablauf musste durchgeplant werden. Mit Hilfe von Kooperationspartnern vor Ort konnten wir ein erstes Gerüst erstellen und die Einladung auf unserer Homepage und über Facebook veröffentlichen. Das Abendprogramm konnten wir durch einige hochkarätige Zusagen aus den Bereichen Medizin, Recht, Gesundheit und Ernährung vervollständigen.
Unser erstes Camp sollte bewusst klein gehalten werden, um Erfahrungen zum sammeln und das Projekt auch finanziell stemmen zu können. Nach kurzer Zeit waren die Plätze besetzt. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Bundesländern (Umkreis von 500 km) und die Art der Anreise wurde im Vorfeld mit ihnen abgeklärt.

Meilenstein

Fachkliniken bieten zwar „Komplexbehandlungen“ an, in der der Patient medizinisch betreut und die Möglichkeit gegeben wird, in den Bereichen Logopädie, Bewegung und Neuropsychologie Übungen zu tätigen.
Aber unser Ansatz war der Zuschnitt auf junge Betroffene. Hier waren sie unter sich, konnten sich austauschen und über Ihre Erfahrungen berichten. Jeder konnte individuell entscheiden, wie er seinen Tag gestaltet, ob in der Gruppe oder alleine. Trotz der schwierigen Situation jedes Einzelnen stellte sich schnell ein „WIR“-Gefühl ein.

Säule 1

Bewegung/Sport
Das lokale Freizeitbad Atlantis (Betreiber Bäderbetrieb-Dorsten GmbH) hatte uns seine umfangreiche Unterstützung zugesagt. Es standen dem Erkrankten ein großes Angebot im Bereich Bewegungs- sport zur Verfügung (Fitness- und Schwimbereich, individuelle Kurse).

Säule 2

Freizeitgestaltung
Wir boten themenbezogene Angebote an. Beispielsweise einen gemeinsamen Besuch in der Parkinson-Klinik Augustahospital Anholt in Isselburg und die Teilnahme an dem 24 h-Lauf in Reken.

Säule 3

Information/Austausch
Wir wollten in gemeinsamen Gruppengesprächen unsere Erfahrungen austauschen und den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, offene Fragen zu klären und Ängste zu nehmen. Die Vorträge fanden in einer gemütlichen, privaten Atmosphäre statt.