Das Camp

Ich gehe leben, kommst du mit

1. - 8. September 2019

Dorsten

Warum das Camp

Wir möchten Betroffene und deren Angehörige (auch die Kinder) einladen, uns eine Woche zu besuchen. Warum?

Weil es gerade im Bereich der Jung-Erkrankten oder der Jung-Gebliebenen zu wenig Selbsthilfegruppen gibt. Insbesondere im ländlichen Raum besteht hier eine Lücke., die wir mit unserem Angebot schließen möchten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die finanzielle Situation. Viele Betroffene können sich auf Grund der durch die Krankheit entstehenden neuen Lebenssituation (Rente, Reduzierung der Arbeitszeit) keine Auszeit mehr nehmen. Durch die Studie „Vacation as Medication“ von Parkinsonsnext bekommen wir ein Bild davon, wie wichtig Urlaub im Fall einer Krankheit sein kann.

Was wir erreichen wollen

Die Teilnehmenden am Camp sollen die Möglichkeit haben, ihre Ängste abzubauen, Lebensmut zu fassen und die Lebensqualität zu steigern, indem wir sie aus dem gewohnten Umfeld herausholen und ihnen Erholung, Informationen sowie einen Austausch mit anderen Betroffenen bieten.

Das Wichtigste ist, neue Kontakte aufzubauen, die wiederum auch durch Telefonate, private Treffen, Einsatz der neuen Medien (z.B. Chat) oder auch, wenn nötig, durch einen erneuten Besuch in unserem Camp ausgebaut werden können und damit eine dauerhafte Hilfestellung bieten.

Freizeitgestaltung

Hier bieten wir themenbezogene Angebote an.
Beispielsweise einen gemeinsamen Besuch des St. Josef-Hospitals in Bochum. Dafür haben wir uns die Unterstützung von Herrn Prof. Dr. med. Muhlack sichern können.

Wir möchten den teilnehmenden auch die Möglichkeit geben, ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten. Wir erhoffen uns, dass sich dabei kleine Gruppen bilden, um das Ruhrgebiet und das angrenzende Münsterland zu erkunden mit der Möglichkeit, die gemeinsame Zeit zum Austausch zu nutzen.

Sollten Angehörige nicht an den angebotenen Kursen teilnehmen wollen oder die betroffenen Teilnehmenden längere Pausen vor, während oder nach den Kursen haben, können sie das Erlebnisbad, die Fitness oder die Sauna- und Wellness-Landschaft nutzen.

Für die Kinder der Erkrankten kann ein spezielles Animationsprogramm angeboten werden. Sie sollten mindestens das Schwimmabzeichen Seepferdchen haben, damit es keine Einschränkungen bei der Teilnahme an der Animation bzw. der Auswahl der angebotenen Leistung gibt.

Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, Sportangebote wie zum Beispiel Stand Up-Paddling wahrzunehmen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, zum Abschluss des Camp-Aufenthaltes einen Familientag im Atlantis zu verbringen. Hier findet keine Begleitung mehr durch die Veranstalter statt. Die Familie und deren individuelle Freizeitgestaltung stehen im Vordergrund, es sollen die Momente festgehalten werden, an die sich die Camp-Teilnehmenden auch in Zukunft gerne erinnern.

VERPFLEGUNG IN DER GASTRONOMIE

Das Mittagessen werden wir gemeinsam im Atlantis Dorsten einnehmen. Besondere Bedürfnisse bei der Ernährung werden im Vorfeld abgestimmt.

Informationsaustausch

Wir möchten in gemeinsamen Gruppengesprächen unsere Erfahrungen austauschen und den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, offene Fragen zu klären und Ängste zu nehmen.

Wir möchten aber auch Fachinformationen geben. Dafür haben wir folgende Referenten gewinnen können:

UNSERE REFERENTEN

Herr Wesler
Rechtsanwalt und Notar
Fragen zum Thema Renten und Pflegerecht


De Martin • Seidl • Evers
Team Dopamin
Workshop: Tagebuch schreiben


Herr Möllmann
Praxis Handarbeit
Physiotherapie und Ernährungsberatung


Nadine Mattes & Mitstreiter
Parkinson Youngsters e.V.
Einzel-Gespräche zu jeder Zeit


St. Josef-Hospital in Bochum
Ansprechpartner und Referenzen


Prof. Dr. med. Lars Tönges
St. Josef-Hospital in Bochum
Referent Diskussionsrunde


Dr. Michels
St. Elisabeth-Krankenhaus
Offene Frage- und Antwortrunde


Frau Vennemann
Trauerbegleiterin für Kinder- und Jugendliche und Kinderkrankenschwester


Frau Hoof
Praxis Dr. Köhl, Hoof, Tillenburg
Allgemein Medizin


Herr Holzwarth
Holzwarth Apotheke
Antworten auf Medikamente und Wirkstoffe


Mobile Jugendhilfe
Angebot für Kinder im Verarbeitungsbereich


DIE KINDER KOMMEN MIT

Sie sind ein wichtiger Teil des Konzepts. Wir möchten mit der Unterstützung von Frau Vennemann (Kinder- krankenschwester, Kinder und Jugend-Trauerbegleitung) die Kinder stärken. Frau Vennemann wird an zwei Tagen von 16:00 – 19:30 Uhr die Kinder im Jugendzentrum Leo betreuen. Gemeinsam mit einem Kinderpsychologen finden spielerische Gespräche mit den Kindern über ihre Sorgen und Ängste statt. An weiteren zwei Tagen wird mit demselben Hintergrund die Mobile Jugendhilfe die Kinder unter ihre Fittiche nehmen. Schließlich werden wir am Freitag einen gemeinsamen Abschluss in der Dorstener Stadtkrone, einem zentrumsnahen Erholungsgebiet, organisieren. Gerade durch den Kon- takt mit anderen Kindern wollen wir den Camp-Kindern ein Gefühl der Stärke geben. Sie sollen sehen, dass sie nicht alleine sind. So wie es meine Tochter neulich ganz treffend sagt: „Meine Mama zittert – und was hat dein Papa?“

Der Schirmherr

ADRESSE

Parkinson Youngster e.V.
Gertdrudisstr. 1
46282 Dorsten 
Nordrhein-Westfalen

KONTAKT

  • info@parkinson-youngster.de

Vorstand

Erste Vorsitzende
Nadine Mattes
Zweiter Vorsitzender
Kim Jung

Rechtliches

Verein

Parkinson Youngster e.V.
Registernummer:2398
Eingetragen: Amtsgericht Gelsenkirchen

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